Innovationsmanagement: Wie entwickle ich Produkte und Leistungen gezielt weiter

© 3D Rendering: www.corporate-interaction.com

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Im letzten Artikel haben wir den identitätsorientierten Marketing-Mix vorgestellt und wie man das Modell zur ressourcenschonenden Unternehmensführung nutzen kann. In diesem Artikeln schauen wir uns an, wie man auch als kleines Unternehmen, wirkungsvoll „Innovationsmanagement“ betreiben kann.

 

Jeder kann Ideen entwickeln

Es ist eine Mär zu glauben, dass nur freakige Kreative Innovationen entwickeln können. Jede/r kann Innovationen strukturiert entwickeln – in einzelnen Prozessschritten, mit unterschiedlichen Methoden und Werkzeugen.
Um zu einer Innovation zu kommen, gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten: 1. Aus einer Situation/einem Produkt, die/das nicht zufriedenstellend ist, etwas Neues machen oder 2. Eine völlig neue Idee „aus dem Boden stampfen“.
In beiden Fällen ist es entscheidend, mit unterschiedlichen Blickwinkeln und offen, was das Ergebnis betrifft, an die Sache heranzugehen.

 

Prozessschritte für den Innovationsprozess

1.    Ideen generieren
Bevor es in einen kreativen Gedankenaustausch geht, ist es wichtig, die Zielsetzung – eine Zielfragestellung – zu formulieren. Je konkreter die Fragestellung, desto konkreter das Ergebnis, das herauskommt.
In dieser Phase ist eine Offenheit notwendig, alle Gedanken zuzulassen und aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln auf die Fragestellung hin zu schauen. Zielführend ist es, hier Markt- und Trendanalysen mit einfließen zu lassen.
Anregung: Nutzen Sie in dieser Phase das Potenzial Ihrer MitarbeiterInnen (sofern vorhanden) oder auch das Ihrer strategischen PartnerInnen.
Tipp: Eine inspirierende Darstellung eines Kreativprozesses gibt es bei „Brainstore“: https://www.brainstore.com/ideamachine … hier werden Ideen am „Fließband“ produziert.

2.    Ideen auf Markttauglichkeit testen
Nach der Entwicklung von Ideen, ist es notwendig, einen Markttauglichkeitstest durchzuführen. Dazu sucht man bspw. VertreterInnen der gewünschten Zielgruppe und testet ab, ob das Produkt/die Idee ankommt, gekauft/genutzt werden würde und in welchem Preissegment die Akzeptanz gegeben ist.
Diese Testphase wird auch dazu genutzt, Anregungen zur Weiterentwicklung des Rohproduktes aufzunehmen. Bei Produkten ist es hilfreich, wenn es bspw. schon einen Prototypen gibt, den man angreifen kann.
Wichtig ist es ganz entscheidend, die richtigen Testpersonen auszuwählen und die richtigen Fragen zu stellen, um auf eine aussagekräftige Entscheidungsgrundlage zu kommen.

3.    Umsetzung
Wenn das Ergebnis positiv ist und die Innovation umgesetzt werden soll, geht’s ans Umsetzen. Um hier ressourcenschonend strukturiert vorzugehen, kann der identitätsorientierte Marketing-Mix (aus Artikel 07 dieser Serie) genutzt werde. So kann die Innovation, mit den richtigen Argumenten, über die passenden Kanäle an die gewünschte Zielgruppe gelangen.

Diese Abfolge der Schritte 1 – 3 kann in weiterer Folge immer wieder durchgeführt werden – möglicherweise, 1 x im Jahr als strategische Klausur. So wird Innovation im Unternehmen verankert und unterstützt den permanenten Weiterentwicklungsprozess des Unternehmens insgesamt.

Im nächsten Artikel geht es darum, wie man die Prozesse im Unternehmen mit positiver Wirkung nach innen und außen gestalten kann.

 

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Author: Sabine Lehner

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