Was möchte ich erreichen und wie halte ich mein Unternehmen auf Kurs

© Bild: Maria Nasswetter

© Bild: Maria Nasswetter

Im zweiten Artikel ging es um das Schaffen einer guten, strategischen Basis für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung. Wenn dieses wichtige Fundament gebaut ist, geht es um die sinnvolle Planung von Unternehmenszielen. Nur wer sich klare, kontrollierbare Ziele steckt, kann auch welche erreichen – sonst weiß ich ja nie, ob ich dort angekommen bin, wo ich hin wollte!

 

Ziele setzen, um kontrollieren zu können ob diese erreicht wurden.

Darüber hinaus haben klare, kontrollierbare Ziele den Vorteil, dass ich – wenn ich meine Ziele erreicht habe, diese auch feiern kann ( positive Strokes! ). Wenn ich sie nicht erreicht habe, habe ich aber damit auch die Möglichkeit zu analysieren, warum ich es nicht geschafft habe und kann daraus Erkenntnisse ziehen sowie eine verbesserte Planung für die nächste Etappe angehen.

 

Zuerst die Vision imaginieren…

Ziele kann man auf unterschiedlichen Ebenen definieren. Die Hierarchie dazu sieht folgendermaßen aus: Die oberste Ebene ist die „Vision“, die einen langfristigen Charakter hat (10 Jahre und mehr). Sie soll eine Zugkraft haben und einen ehrgeizigen Anspruch erheben (im Sinne einer „machbaren Utopie“). Sinnvollerweise sollte sie auch bildhaft dargestellt sein. Es gibt dazu viele Übungen und Anleitungen, bspw. diese: Lehnen Sie sich in Ihrem Sessel zurück, schließen Sie die Augen und „beamen“ Sie sich 10 Jahre in die Zukunft. Durchwandern Sie dabei die 10 Jahre Ihrer Unternehmensentwicklung bis Sie im Jahr 2025 ankommen. Schauen Sie sich vor Ihrem geistigen Auge um und nehmen Sie wahr, was Sie in diesen 10 Jahren alles geschafft haben. Was ist passiert, wer ist dabei, wie sieht Ihr Unternehmen aus? Schreiben Sie nun einen Zeitungsartikel, den Sie zu Ihrem Firmenjubiläum lesen möchten. Schreiben Sie in der Gegenwartsform, im Jahr 2025: Wir haben … Wir sind … Es ist …

 

Jetzt lassen sich strategische Ziele definieren…

Aus der Visionsarbeit heraus können dann zielführende strategische Ziele abgeleitet werden. Diese können sowohl ökonomisch (Marktführer mit XY % Marktanteil in Österreich; 100 Businesskunden österreichweit; …) oder psychologisch (Steigerung der Imagewerte im Bereich Soziales und Ökologie; Steigerung der Bekanntheit in Österreich; …) sein. Literaturtipp zur Unterstützung bei der Planung: GABAL – Großer Methodenkoffer der Managementtechniken

… und jetzt gehts an die Jahresplanung

Wenn die strategischen Ziele stehen, die in der Regel einen Zeithorizont von 3 – 5 Jahren haben, kann die Jahresplanung gestartet werden. Das heißt, zu jedem einzelnen strategischen Ziel werden die Maßnahmen definiert, die innerhalb des laufenden Jahres gesetzt werden müssen – um dem Gesamtziel näher zu kommen. Zur besseren Orientierung schlagen wir hier vor, die Marketingmix-Ebenen (Product/Produkte + Leistungen, Price/Preispolitik, Promotion/Kommunikation, Placement/Vertrieb, Processes/Interne Abläufe, Personnel/MitarbeiterInnen, Physical Facilites/Infrastruktur) als Basis heranzuziehen und zu definieren, was in diesem jeweiligen Bereich bis Ende des Jahres erreicht werden soll. Bspw.: Was müssen wir heuer im Bereich Product/Produktentwicklung tun, um dem Ziel, bis 2025 Markführer in Österreich zu werden, näher zu kommen; Infodatei dazu. http://www.markenwerkstatt.at/fileadmin/user_upload/Angebote/MARKENwerkstatt_Ziele_Input_Neu.pdf

Im nächsten Artikel geht es dann um die Positionierung und meine Rolle, die ich am Markt einnehmen möchte.

 

Weitere Artikel von Sabine Lehner:

Schaffen eines strategischen Fundaments – meine Unternehmensidentität!

Organisationsentwicklung: Die Unternehmensgründung

 

 

 

Author: Sabine Lehner

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