Soziale Medien – Folge 1: Chancen und Risiken für KMU

Thomas Nasswetter hat bereits am 26. April 2014 in der Rubrik „interagieren“ das Thema Soziale Netzwerke! Was tun als KMU? aufgegriffen. Auch Maria Nasswetter hat am 27. Oktober 2014 einen Blog in der Rubrik „gründen“ zum Thema: Gründungsblog Teil 10: … Netzwerken und Social Media verfasst. In diesem Blog wird die Thematik der sozialen Medien aus dem Blickwinkel der IT betrachtet.

Überblick der Sozialen Medien

Der Einstieg in die Welt der Sozialen Medien muss im Unternehmen gut geplant sein. Einfach darauf los zu starten ist nicht der richtige Weg. Doch welchen Kanal soll man wählen und in welchen Sozialen Medien sollte man als Unternehmen präsent sein? Natürlich hängt diese Entscheidung von der Branche und den Vorhaben ab. Welche Plattformen zur Auswahl stehen wird im Social Media Prisma 6.0 von ethority gut dargestellt. Es bietet einen Überblick über die aktuellen Tools und Plattformen. WordPress fehlt jedoch bei Blog Platforms und der neue Bereich Monitoring fällt noch etwas dürftig aus, sonst ist das Prisma ein hilfreiches Werkzeug. Wie lange dieses Prisma gültig sein wird, bleibt abzuwarten.

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Zum Vergrößern auf das Bild klicken. © Bild: ethority in CC-License

Die Welt der Sozialen Medien besteht aus mehr als Facebook, YouTube und Twitter. In diesem Blog werden Medien herausgegriffen, die vor allem für KMUs sehr nützlich sein können.

Chancen und Risiken

Im Gegensatz zum Webauftritt, der meist keine Interaktion zulässt, sind die Sozialen Medien bidirektional. Das bedeutet, wer in ein Soziales Medium eintritt, der begibt sich in eine Zweiweg-Kommunikation mit seinen Kunden oder potenziellen Kunden. Der Kunde kann plötzlich mitreden und sich Gehör verschaffen. Andere User können die Kommunikation zwischen dem Unternehmen und den Kunden mitverfolgen. Dabei werden nicht nur angenehme Themen angesprochen. Vor allem bei Kritik ist es wichtig, einen seriösen und offenen Umgang zu pflegen und auf die Bedürfnisse einzugehen. Die sozialen Kanäle können so als direkte und günstige Variante für Feedback herangezogen werden.

Soziale Medien sollten keineswegs nur als gratis Werbekanal betrachtet werden. Werbebotschaften sollten nicht aus der klassischen Werbung übernommen, sondern speziell auf die jeweilige Plattform abgestimmt werden. User erwarten in der Welt der Sozialen Medien andere Botschaften. Unterhaltung, regelmäßige Informationen und das Einbinden der User bzw. Kunden stehen hier im Vordergrund. Zu beachten ist immer, dass das Einbinden der Follower (Folgende, Anhänger) eine Eigendynamik entwickelt.

Auch wenn die Unternehmenspräsentation auf Sozialen Plattformen kostenlos ist, bleibt eine Social Media-Strategie nie gänzlich kostenfrei. Nur wer schnell, professionell und fortwährend agiert, wird sein Kerngeschäft damit stärken. Ohne den Einsatz von Personal und Mitteln kann das nicht erreicht werden. Wer langsam oder gar nicht auf Anfragen oder Kommentare von Usern reagiert, begeht eine der großen Sünden im Web 2.0. Eine Gefahr für Unternehmen stellen sogenannte Shitstorms dar. Eine gute Auflistung von Beispielen finden Sie von Christian Scherg (siehe Quellen). Solche Shitstorms brausen wie unkontrollierbare Stürme durchs Netz. Jeder neue Kommentar multipliziert das Ausmaß an Kritik. Die Anzahl der interagierenden User kann ins unermessliche steigen. Das Ignorieren von Shitstorms oder die Zensur von Postings verschlimmert die Situation weiter. Oft hilft nur noch ein professionelles Krisenmanagement, eine Entschuldigung, sachliche Argumentation und De- Eskalation. Hier bleibt die Frage offen, ob wirklich jede

Werbung eine gute Werbung ist…

Im zweiten Teil der Serie: Soziale Medien, wird die Nutzung von Facebook-Fanpages für Unternehmen thematisiert (Kategorie Social Networks/Soziale Netzwerke). Für die darauffolgenden Blogs werden Google+ (Social Networks/Soziale Netzwerke), YouTube (Video), Xing (Reputation), Dropbox (Documents, Content/Dokumente Inhalte), Pinterest (Pictures/Bilder) und Instagram (Pictures/Bilder) ins Auge gefasst. Gibt es weitere Plattformen aus dem Social Media Prisma die sie brennend interessieren? Bitte geben Sie Ihr Interesse in einem Kommentar kund.

Die WKO bietet eigene Workshops zum Themenfeld: Social Media Marketing.
Anmeldung und Termine finden Sie unter folgendem Link: https://www.wko.at/Content.Node/Interessenvertretung/EPU/Social-Media- Marketing.html

 

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Quellen:

https://www.wko.at/Content.Node/Service/Unternehmensfuehrung–Finanzierung- und-Foerderungen/eBusiness/Business/Soziale_Medien.html

http://ethority.de/social-media-prisma/

http://www.christianscherg.com/christian-scherg-blog/item/shitstorm-beispiele

https://dominikruisinger.wordpress.com/2014/10/23/hilfreicher-uberblick-das-social-media- prisma-6-0/

Author: Maria Prugger

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