Tipps für EPU: Wie komme ich als EPU zu meiner Webseite?

© Visual: www.corporate-interaction.com

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Als Ein-Personen-Unternehmen sind Sie ganz allein für Ihr Unternehmen verantwortlich und somit auch für Ihre Webseite. Das bedeutet aber nicht, dass Sie Ihre Webseite auch selbst erstellen müssen. Eine erste grobe Bedarfsanalyse ist in jedem Fall unumgänglich.

  • Was wollen Sie Ihren Kunden mit der Webseite bieten? (Inhaltsebene)
  • Wie soll die Seite aussehen? (Designebene)
  • Welche Funktionalität benötigen Sie? (technische Ebene)
  • Wie veröffentlichen Sie Ihre digitale Visitenkarte, die Webseite?

Sind Sie sich Ihrer Vorstellungen im Klaren, stellt sich die Frage, ob Sie selbst die benötigten Qualifikationen aufweisen, oder das geplante Vorhaben an einen Dienstleister outsourcen.

Qualifikation für Selbermacher

Unterschiedliche Arten der Erstellung von Webseiten verlangen nach unterschiedlichen Qualifikationen. Grundlegend unterscheidet man bei Web-Editoren zwischen: HTML Editoren, WYSIWYG (What You See Is What You Get) und CMS-Lösungen. Der Programmierbedarf variiert hier. HTML Editoren wie auch WYSIWYG Editoren, bei denen die Seiten bei der Erstellung gleich so angezeigt werden wie sie später im Browser aussehen, wie auch CMS-Programme verlangen nach Programmier- oder HTML-Kenntnissen. Wie ausgereift diese Kenntnisse sein sollten, hängt vom Individualisierungsgrad der Seite ab. Wählen Sie einen Editor der Syntaxhervorhebung bereitstellt. Eine aktuelle Liste der Top 100 Web- Editoren finden Sie unter folgendem Link: Top 100 Web-Editoren »

Kundenerwartung

Um den Aufbau der Webseite skizzieren und Kundenerwartungen erfüllen zu können, muss man sich über den Istzustand und die Ziele im Klaren sein.

  • Was sind Ihre Produkte/Dienstleistungen?
  • Wollen Sie durch einen Online-Shop etwas verkaufen?
  • Über welchen USP (unique selling proposition) verfügen Sie?
  • Was muss die Webseite technisch bieten?

Design

CI (Corporate Identity), die Gesamtheit der Merkmale, die ein Unternehmen kennzeichnen, werden über das Design abgebildet. Ein einheitlicher Auftritt von Broschüren, Foldern, Visitenkarten, Logo und Webseite sind ausschlaggebend für den Wiedererkennungswert. Ob sich Kunden gern auf Ihrer Webseite bewegen, Ihren Worten Glauben schenken und ein Geschäft eingehen, hängt maßgeblich vom Design ab. Kunden werden durch gestalterische Akzente auf Besonderheiten hingewiesen und es erleichtert Ihnen das Zurechtfinden auf der Seite. Usability bzw. Nutzerfreundlichkeit sind essentielle Themen.

CMS

© Visual: www.corporarte-interaction.com

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Ein Content-Management-System oder Inhaltsverwaltungssystem verfügt normalerweise über eine grafische Benutzeroberfläche. Die zugrundeliegenden Dokumente werden in einer Datenbank abgespeichert und bei Bedarf abgerufen. WordPress, Joomla oder TYPO3 zählen zu den bekanntesten Freeware (= Die Software ist prinzipiell gratis erhältlich) Lösungen. Das CMS System wird auf einem Webserver installiert und zur Erstellung der Webseite verwendet. Der Vorteil an der Webseitenerstellung mit einer CMS Lösung ist, dass Sie Ihre Daten und Inhalte einfach und intuitiv selbständig aktualisieren. Dadurch sparen Sie Geld, auch wenn Sie die Seite durch einen Dienstleister erstellen lassen. Die Bedienung des CMS ist durchaus erlernbar!

Domain

Einen Domainnamen zu finden ist nicht trivial. Er soll kurz und einprägsam sein, ein wichtiges Schlagwort enthalten und eine geeignete Domainendung. Länderkennung wie .at, .de, oder länderneutrale TLD’s (Top-Level-Domain) wie .com, .net, .eu oder .org stehen zur Verfügung. Nehmen Sie keine kostenlosen Domains, sie werden mit Werbung überflutet und im Domainnamen kommt meist der Hoster vor. Ist die gewünschte Domain verfügbar, kann sie reserviert werden! Ein gut gewählter Domainname ist ein kleiner Baustein für die Suchmaschinenoptimierung.

Hosting

Webhosting wird von unzähligen Anbietern bereitgestellt. Einige davon bieten zusätzlich die Registrierung von Domains an. Mehrheitlich werden unterschiedliche Pakete angeboten. Die Pakete verfügen über Webspace, Support, Datentransfer, einer bestimmten Anzahl an Sub-Domains,
Emailadressen, PHP Unterstützung, Datenbank, FTP Zugängen, Statistiken, Spamfiltern und Sicherheitsfunktionen. Mal bieten die Seiten mehr, mal weniger und der Funktionsumfang ist stark vom Preis abhängig. Liste österreichischer Webhoster »

Sind die vorangegangenen Schritte geklärt und umgesetzt, ist die Suchmaschinenoptimierung für Google durchzuführen.

Wenn Sie bisher nur „Bahnhof“ verstanden haben, ist es empfehlenswert sich Ihre Webseite erstellen und veröffentlichen zu lassen. Sie sparen sich viele Nerven und Zeit und können sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren.

 

Quellen:

http://prandcommunication.com/epu-webseite-basis-wissen/

http://www.chip.de/Downloads-Download-Charts-Top-100-der- Woche_32368489.html?xbl_category=38932

http://www.providerliste.at/provider/webhosting.html

Author: Maria Prugger

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2 Kommentare

  1. Maria
    Dein Kommentar ist sehr interessant und lehrreich, meine nächste Webseite werde ich von einem Profi wie von dir fertigen lassen.

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  2. Der Weg zur Webseite ist mit dem Post auf und auf den Punkt gebracht.

    Du musst nicht zwingend einen Profi ans Werk lassen, damit du deine Firma im Internet präsentieren kannst. Die Tools werden auch immer einfacher. Nur, willst du irgendwann auch einen Auftrag über das Internet akquirieren, solltest du doch mit einem Spezialisten reden.

    Dafür gibt es viele Gründe, aber vor allem der Kosten/Nutzen Faktor. Es dauert eine gewisse zeit bis man all die nötigen schritte getan hat um eine Website erfolgreich zu präsentieren. Dauernd gibt es technische Änderungen, Updates, Anpassungen des Google Algorithmus.
    Du kannst all dies in deiner Freizeit beobachten und deine Website nachbessern, denn wenn du deine Arbeitszeit dafür aufwenden willst, ist es bei weitem billiger, einen Webdesigner zu engagieren.

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