Lehre im Fokus: … wie man besser zum passenden Lehrbetrieb findet.

© 3D Rendering: www.corporate-interaction.com

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Unternehmerweb hat sich bereits in mehreren Artikeln mit dem Thema Lehre, Lehrlinge und Meisterbetriebe auseinandergesetzt. Diesen Berichten und Interviews ist zu entnehmen, dass wirkliches Engagement der Arbeitgeber und die hohe Bereitschaft, sich mit jungen, zum Teil pubertierenden Jugendlichen auseinanderzusetzen, neben der fachlichen Kompetenz, enorm wichtig sind. Daher sei sowohl den AnwärterInnen, als auch deren Erziehungsberechtigten geraten, den erwählten Betrieb auch unter dem Aspekt des Arbeitsklimas genau unter die Lupe zu nehmen.

 

Nicht nur Fachliches, auch Lebenskunde muss gelehrt werden.

Wie ernsthaft beschäftigt sich der Betrieb mit seinen Lehrlingen, dass sollte auf jeden Fall nachgefragt werden. Im Betrieb der Naturinstallateurin erfolgt die Lehrlingsbetreuung sehr gewissenhaft. Frau Zeiringer erzählt davon, dass neben der umfangreichen fachlichen Ausbildung auch das Vermitteln von Lebenskunde eine enorme Rolle spiele. Denn der richtige Umgang mit KundInnen, mit Vorgesetzten und KollegInnen werde bei ihr in der Lehrlingsausbildung mitgeliefert. Natürlich ist auch wichtig, wie weit sich mit dem erlernten Wissen Karriere machen lässt. Der Friseur Harald Humer bildet seine Lehrlinge zu HaarkünstlerInnen aus. Einige seiner unter die Fittiche genommenen Mädels sind heute Geschäftsführerinnen und arbeiten für internationale Modemagazine.

 

Die gängisten Lehrberufe in Österreich.

Die häufigsten Lehrberufe in Österreich findet man im Einzelhandel, in der Gastronomie, im Pharmazeutischen Bereich, in der Tischlereitechnik, in der Metall- und Elektrotechnik, Installations- und Gebäudetechnik und der Mechatronik. Allerdings gibt es in Österreich neben den genannten noch weit über 100 verschiedene Lehrberufe.

 

Von der Anlagenelektrik bis zur Zimmereitechnik

Aus einer reichhaltigen Palette kann also gewählt werden. Wie bereits erwähnt, sind neben der Art der Lehre und der Zukunftsaussicht der jeweiligen Sparte, die innerbetrieblichen Bedingungen ein sehr wichtiger Faktor. Bereits ab einem Alter von 14 Jahren, bzw. in der achten Schulstufe werden Schnupperlehren angeboten.

 

… mit dem Reden kommen die Leute zusammen!

Die Augen und Ohren offen halten und möglichst vielen erzählen, dass man eine Lehre machen möchte, oder jemand eine Lehre machen möchte. Immer gut ist das Nachfragen, wer jemanden kennt, der sich um Lehrlinge wirklich annimmt. Im Alltag beobachten, ob man es mit einem Betrieb zu tun hat, der einem sympathisch erscheint. Wirklich aktiv suchen, nachfragen und möglichst viele Bekannte und Freunde in das Vorhaben mit einbeziehen, denn so ist es viel leichter eine geeignete Lehrstelle zu finden.

 

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Quellen:
https://www.wko.at/Content.Node/Interessenvertretung/ZahlenDatenFakten/Daten_zum_Thema_Lehrlinge.html
https://www.wko.at/Content.Node/Service/Bildung-und-Lehre/Schule-trifft-Wirtschaft/t/Schnupperlehre.html

Author: Maria Nasswetter

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