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2 Comments

  1. 1

    Sabrina

    „Beachtung der Flughöhe wenn fremde Grundstücke überflogen werden, um eine Besitzstörung zu vermeiden.“ – Was ist jetzt die einzuhaltende Flughöhe? Max. 150 m, aber mindestens??

    Antwort
    1. 1.1

      Dr. Markus Fidler

      Herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Eine Mindestflughöhe ist gesetzlich nicht vorgeschrieben und aufgrund der Aktualität des Themas auch noch nicht ausjudiziert worden.
      Unter Besitzstörung versteht man jede tatsächliche Beeinträchtigung der Herrschaft, wie sie beim Sachbesitz (etwa eine Liegenschaft) eine Verletzung des Eigentums bedeuten würde. Erfasst sind zunächst unmittelbare physische Einwirkungen auf die Sache (bei Liegenschaften einschließlich des Luftraums). Grundsätzlich ist es aber von mehreren Faktoren abhängig ob tatsächlich eine Besitzstörung vorliegt oder nicht – Dauer und Häufigkeit des Überflugs, tatsächliche Höhe, Größe des überflogenen Grundstücks etc. Daher ist eine jeweils eine Prüfung des Einzelfalls vorzunehmen, weshalb sich pauschal schwer sagen lässt, ob im aktuellen Fall tatsächlich eine Besitzstörung vorliegt.
      Ich kann daher nur empfehlen eine größtmögliche Flughöhe einzuhalten (unter Beachtung der 150m Maximalflughöhe), sowie den Überflug möglichst kurz zu halten.

      Antwort

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