Wie gestalte ich die Prozesse im Unternehmen – mit positiver Wirkung nach innen und nach außen

© 3D Rendering: www.corporate-interaction.com

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Im letzten Artikel haben wir über Innovationsmanagement „gesprochen“ …. In diesem Artikeln geht’s darum, die Prozesse im Unternehmen strategisch sinnvoll aufzustellen, um ressourcenoptimiert agieren und dabei große Wirkung nach außen erzielen zu können.

Was sind „Prozesse“ im Unternehmen überhaupt

Prozesse sind Abläufe, die aus mehreren Schritten bestehen – bspw. die Einschreibung in einen Fitnessclub: InteressentIn kommt ins Haus – bekommt Informationen (mündlich und/oder schriftlich) – wird durch die Räumlichkeiten geführt – erhält Vertragsformular – etc. So oder so ähnlich könnte ein Einschreibeprozess aussehen.
Es gibt sogenannte „Kernprozesse”, alles, was mit der Wertschöpfung im Unternehmen zusammen hängt und „Support-Prozesse”, die darüber hinaus notwendig sind (bspw. Buchhaltung, EDV-Support, …).

 

Chance, sich von Wettbewerbern zu unterscheiden

In der Regel sind Prozesse im Unternehmen nicht markenspezifisch aufgebaut, sondern laufen ähnlich ab, wie bei allen anderen Betrieben auch. Genau hier liegt nun die Chance, auffällig anders zu sein und seine unternehmerischen Besonderheiten hervorzukehren.
Auch hier docken wir wieder bei unserer Markenidentität an (siehe Artikel Nr. 2 „Schaffen eines strategischen Fundaments – meine Unternehmensidentität”). Je nach definiertem Profil, können wir nun spezielle Elemente und Schritte in unseren Prozessen definieren.
Um beim Beispiel Fitnessclub zu bleiben: Hier könnten wir, wenn wir eine Profilierung im Bereich Gesundheit, gesunde Ernährung, Naturerlebnisse definiert haben, jedem neuen Mitglied einen kleinen Korb frischen Obstes schenken, als Dankeschön fürs Einschreiben, oder ein Gewinnspiel unter allen neuen Mitgliedern in einem Jahr durchführen, bei dem’s einen Wellness-Sporturlaub in XY zu gewinnen gibt (sinnvollerweise in Kooperation mit einem Wellnesshotel).

 

Ideenentwicklung für spezifische Prozesse

  1. Überlegen Sie sich, in welchen Bereichen es viel und intensiven Kontakt zu Ihren KundInnen gibt.
  2. Analysieren Sie diesen ausgewählten Bereich (Bsp: Einschreiben im Fitnessclub) – Schritt für Schritt: wie/wo kommen Kund/in mit Ihrem Unternehmen in Berührung (sehen, hören, erleben, …).
  3. Führen Sie sich Ihr Unternehmensprofil vor Augen: Was sind die Besonderheiten an Ihrem Angebot? … an der Art Ihrer Leistungserbringung? etc.
  4. Erarbeiten Sie in einem kreativen Brainstormingprozess, Ideen, was Sie wo – entsprechend Ihrem Profil – spezieller machen könnten. Beziehen Sie dazu MitarbeiterInnen oder Ihnen wichtige Personen aus Ihrem Umfeld mit ein!

Hinweis: Krempeln Sie nicht gleich alles auf einmal um, sondern nehmen Sie sich einen ersten Unternehmensbereich vor, bearbeiten den und probieren aus, wie Ihre Ideen ankommen. Um eine merkbare Wirkung zu erzielen, braucht es oft einen längeren Beobachtungszeitraum – den sollten Sie sich auf jeden Fall zugestehen und nicht zu ungeduldig sein.

Im nächsten Artikel geht es darum, wie man die richtigen, zum Unternehmen passenden MitarbeiterInnen finden und deren Potenziale nutzen kann.

Author: Sabine Lehner

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