Normen – Regeln – Irritationen

© visual: www.corporate-interaction.com

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Warum sich gesellschaftlichen Regeln unterwerfen?

Unser Alltag ist hoch komplex und daher voll von Regeln, Normen und Verhaltensmustern. Diese sind absolut notwendig um handlungsfähig zu bleiben. Wir schaffen es nicht jede Situation auf Herz und Nieren zu prüfen, zu bewerten und dann erst danach zu handeln.

Daher helfen uns Verhaltensregeln wie mit den jeweiligen Situationen umgegangen werden soll. Genauso sollte mein Erscheinungsbild den Anderen eine schnelle Einordnung vollziehen lassen.

Gezielt den anderen irritieren ist die eine Sache. Ungewollt irritieren birgt die Gefahr ganz schnell in ein exotischen Eck gedrängt zu werden und so nicht mehr die ganze Teilhabe an der Interaktion zu haben.

Was heißt das nun konkret?

Folgen Sie einer Einladung zu einem offiziellen Empfang in nicht konformer Kleidung, werden das höfliche Menschen überspielen und sich nichts anmerken lassen. Dennoch haben Sie eine Regel verletzt und werden danach bewertet. Das mag dann je nach Situation mehr oder weniger zu ihrem Nachteil sein.

Grundregel dabei ist: Je mehr Verbündete Sie haben, desto „schwächer“ bzw. umkonformistischer können Sie sein.

Rollenerwartungen sind in jeder sozialen Interaktion vorhanden. Normen helfen dabei diese Erwartungen nicht zu enttäuschen; so integrieren sie sich und werden akzeptiert. Abweichungen sind natürlich in einem gewissen Rahmen zulässig, sollten jedoch mehr strategisch als unbedarft initiiert werden.

Über Kommentare, Anregungen und konstruktive Kritik freue ich mich besonders.

Author: Maria Nasswetter

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