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Benjamin Kloiber

Ich heiße Benjamin Kloiber und studiere Politik und Wirtschaft. Unternehmerweb ist eine Plattform, die Einzel- und Kleinunternehmer mit Infos bedient, vernetzt und auch mit ihnen interagiert. Anders ausgedrückt: Unternehmerweb ist schon lange nötig. Recherchieren, vernetzen und informieren sind Dinge, die mir liegen. Damit möchte ich Unternehmerweb unterstützen.

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6 Comments

  1. 1

    Matthias

    Ein bis zu einem Jahr Arbeitslosengeld ist ja nicht schlecht. So wäre man erstmal abgesichert. Dann würde mich interessieren, ob man da jederzeit eintreten kann oder muss man gleich von Anfang an in die Arbeitslosenversicherung einzahlen?

    Antwort
    1. 1.1

      Thomas Nasswetter

      Hallo Matthias!

      Die Arbeitslosenversicherung ist dieselbe, die auch Arbeitsnehmern zusteht. Deshalb gelten prinzipiell auch dieselben Regeln. Dazu muss also eine Anwartschaft auf Arbeitslosengeld erworben werden. Das sieht dann so aus (Zitat der SVA Webseite von heute 15.07.2014):

      Um Arbeitslosengeld beziehen zu können, müssen die erforderlichen Anwartschaftszeiten bei der Antragstellung beim AMS (Arbeitsmarktservice) vorliegen.

      Wird das Arbeitslosengeld zum ersten Mal in Anspruch genommen, müssen in den letzten 24 Monaten (= Rahmenfrist) vor Geltendmachung insgesamt mindestens 52 Wochen arbeitslosenversicherungspflichtige Beschäftigung vorliegen. Danach genügen für weitere Inanspruchnahmen des Arbeitslosengeldes 28 Wochen Arbeitslosenversicherung innerhalb der letzten 12 Monate (= Rahmenfrist). Für Personen unter 25 Jahren gibt es günstigere Sonderregelungen.

      Nimmt man das Arbeitslosengeld nicht bis zur Höchstdauer (20 bis 52 Wochen) in Anspruch, kann der Fortbezug für die restliche Bezugsdauer gewährt werden, wenn – mit Ausnahme der Erfüllung der Anwartschaft – wieder alle Anspruchsvoraussetzungen vorliegen und der Fortbezug innerhalb von 5 Jahren ab dem letzten Bezugstag beantragt wird.

      Antwort
    2. 1.2

      Markus

      Wer heute in eine Notlage gerät, hat ja die Möglichkeit, Mindestsicherung zu beziehen. Wer soll dann neben den SVA-Beiträgen noch zusätzliche Kosten auf sich nehmen, um arbeitslosenversichert zu sein?

      Antwort
  2. 2

    Theresia

    Wenn man sich in einer Anstellung befindet, kann ich nur dringend davon abraten sich „nebenbei“ als „neuer Selbständiger“ zu melden. Nehmt euch bitte einen Gewerbeschein!
    Ich war bis Juni 2013 in einer fixen Anstellung und habe von Jänner – März 2013 als „neue Selbständige“ nebenbei in einem Projekt gearbeitet. Als mein Angestelltenverhältnis wegen Insolvenz der Firma im Juni 2013 aufgelöst wurde habe ich mich natürlich arbeitslos gemeldet. Seit September 2013 arbeite ich wieder in einer fixen Anstellung.
    Da man sich als neuer Selbständiger nicht „abmelden“ bzw. seine Tätigkeit zurück legen kann sondern die Einkünfte auf das ganze Jahr hochgerechnet werden, durfte ich nun das Arbeitslosengeld zurückzahlen.
    Schlussrechnung:
    Einkünfte: 4.985,-
    SVA Gebühren: -1.400,-
    Rückzahlung AMS: – 3.450,-
    GEWINN: 135,-

    Wo bitte ist das ein „faires“ System? Es wurde nachweislich von April 2013 bis Dezember 2013 keiner selbständigen Tätikeit nachgegangen und trotzdem zahlt man für das ganze Jahr SVA Gebühren und hat keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld aus dem Angestelltenverhältnis. Und wie oben ja angemerkt: Interessensvertretung gibt es auch keine…

    Antwort
    1. 2.1

      Thomas Nasswetter

      Sehr geehrte Frau Theresia!

      Vielen Dank für den hilfreichen Kommentar. Der Status des Neuen Selbständigen ist aus meiner Sicht ein schlechter Kompromiss vor allem für den Selbstständigen selber. Beim Neuen Selstständigen ist ein bescheidener Kompromiss geschaffen worden, um den vielen auf Werksvertragsbasis Arbeitenden ein gewisses Maß an sozialer Absicherung zu verschaffen und dabei die Arbeitgeber nicht zu sehr zu belasten. Wie für einen Kompromiss üblich gibt es aber viele Nachteile nicht nur für den Arbeitnehmer.
      Ich bin auch Ihrer Meinung, dass es in vielen Fällen besser ist sich über eine Gewerbe selbständig zu machen, als sich als Neuer Selbständiger zu verdingen, da man sein Gewerbe jederzeit ruhend melden kann. Das hat nicht nur Vorteile in Bezug auf das Arbeitslosengeld, sondern auch wenn man über eine bestimmte Zeit als Vollzeitangestellter arbeiten möchte.

      Antwort
  3. 3

    imren

    Ich bin seit marz arbeitslos angemeldet
    Ab juli will ich selbständig mode geshäft öfnen hab ich noch möglickeit noch arbeitslosgeld zu bekommen wenn ich selbsständig bin

    Antwort

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