Windows 10: Was beim Umstieg zu beachten ist – Teil 2

© 3D-Rendering: www.corporate-interaction.com

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Beim Kauf eines neuen PCs ist Windows 10 bereits vorhanden. Sind Sie im Besitz eines Windows 7 (W7) oder 8 Modells (PC oder Tablet), können Sie kostenlos auf Windows 10 Upgraden. Auch für Smartphones gibt es diese beiden Möglichkeiten. Neue Telefone sind mit W10 ausgestattet. Bei Smartphones mit Windows Phone 8.1 werden Windows 10 Mobile Upgrades bereitgestellt. Die kostenlose App kann aus dem Windows Store heruntergeladen und upgegradet werden.
Aber Achtung, das Angebot ist befristet. Nur wer bis 29. Juli 2016 ein Upgrade macht, erhält eine kostenlose Vollversion. Ab da liegt der Preis bei 135 Euro für die normale Ausgabe. Die Pro-Version mit zusätzlichen Features (für KMU von Interesse) kommt auf 279 Euro. Es gibt Ausnahmen für UserInnen mit Einschränkungen, die auf assistive Technologien angewiesen sind.

Probleme

Wie im letzten Blog kurz angeschnitten konnten sich Windows-NutzerInnen an der Gestaltung von W10 beteiligen. Über vier Mio. haben die Beta-Version getestet und Feedback abgegeben. Dennoch konnten sich zahlreiche Schwachstellen einschleichen. Aus diesem Grund bietet Microsoft regelmäßig automatische Updates mit Fehlerkorrekturen und Funktionserweiterungen an. Betrachten wir gemeinsam 10 häufige Probleme von W10.

In diesem Blog werden die Fehler 1 bis 4 und im nächsten 5 bis 10 beschrieben.

1. Gratis-Upgrade funktioniert nicht

Einigen NutzerInnen wird das Upgrade im Infobereich (rechts unten) nicht angezeigt oder das Upgrade bricht mit einer Fehlermeldung ab.

Mögliche Ursachen und Lösungsansätze:

•    Bei älteren PC’s kann es vorkommen, dass Befehlssätze von Prozessoren nicht erkannt werden. In diesem Fall ist W10 64 Bit nicht zu empfehlen. Versuchen Sie eher ein Upgrade über W7 oder 8.1 32 Bit.
•    Überprüfen Sie, ob Ihr Windows 7 oder 8 aktuell ist.
o Windows 7 benötigt das SP1 (Service Pack)
o W8 das Erweiterungspaket 8.1(.1) – das Paket ist im Store erhältlich. 
Dabei sollten Antiviren- und Firewall-Einstellungen gelockert und die VPN- Verbindung zum Firmennetzwerk abgeschaltet (verhindert Internetverbindung)
werden. Funktioniert die Installation trotzdem nicht: W10 manuell herunterladen, ISO- Datei (nur 32-Bit zur Verfügung – Verzicht auf modernere 64-Bit Fassung) brennen und Upgrade durchführen. In diesem Fall benötigen Sie das GWX-Tool (GWX.exe ist der W10-Update-Prozess) aus dem Infobereich nicht.

2. Windows Update-Icon fehlt

Auf manchen Computern fehlt das Windows 10-Icon, oder lässt sich nicht starten. Hier handelt es sich nicht unbedingt um einen Fehler, oft reichen die Systemanforderungen einfach nicht aus. Mindestanforderungen für W10:
•    CPU: ab 1 GHz mit PAE, NX und SSE2
•    RAM: 1 GB (32-Bit) / 2 GB (64-Bit) – Empfehlung: doppelt so viel RAM 
verwenden
•    Festplattenspeicher: 16 GB (32-Bit) / 20 GB (64-Bit)
•    Grafikkarte: DirectX 9-fähig mit WDDM-Treiber 
Windows 10 für Tablets und Smartphones ist ein Sonderfall:
•    Für Tablets wird eine Displaygröße ab sieben Zoll benötigt, die mindestens 
eine Auflösung von 800 x 600 Pixel hat.
•    Für Smartphones reicht ein RAM ab 512 MB, vier GB Speicher und eine 
Auflösung von mindestens 800 x 480 Pixel.


3. HeißerProzessor

Unter W10 werden häufig Tipps zur Systemnutzung gegeben. An sich ist das ein tolles Feature, aber die dahinter arbeitende Funktion beansprucht leider viel Prozessorleistung. Die Last führt zu lauten PC-Lüfter-Geräuschen und erhöhtem Stromverbrauch bei PC’s und bei Laptops vermindert sich die Akkulaufzeit. Die Funktion kann in der Einstellungen-App deaktiviert werden (Einstellungen-App mit Klick auf den Startmenü-Eintrag „Einstellungen“ öffnen. In der Schaltzentrale auf System, Benachrichtigungen und Aktionen und anschließend „Tipps zu Windows anzeigen“ deaktivieren). Dieser Vorgang stellt nicht nur Reserven bereit, sondern wendet auch Throttling an. Beim Throttling wird die Temperatur bei Überhitzung gesenkt, um die CPU zu schützen. Das Senken des Taktes reduziert die Abwärme.

4. Langsames System

Windows 7 lief schneller als seine Vorgänger und auch W10 legt an Tempo zu. Ein Test von Computer Bild (Ausgabe 17/2015) zeigt jedoch einen Rückgang bei der Hochfahr-Geschwindigkeit. Die Schnellstart-Funktion (System wird nur zum Teil in den Arbeitsspeicher (RAM) geladen – soll Wartezeit verkürzen) soll theoretisch für mehr Tempo sorgen, in der Praxis merkt man jedoch nicht viel davon. Mit einem gezielten Tuning kann die Geschwindigkeit jedoch erhöht werden:
•    Schnellstart-Funktion aktivieren: „Energieoptionen“ im Startmenü wählen, auf „Kennwort bei Reaktivierung anfordern“ klicken, einen Haken bei „Schnellstart aktivieren“ setzen und die Änderung speichern.
•    Ashampoo WinOptimizer 2015 nutzen – diese kostenlose Vollversion löscht Datenmüll, verhindert ungewollte Softwarestarts und das Laden unnötiger Dienste. 
Fortsetzung folgt…

Quellen:

http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Windows-10-Probleme-12143428.html

http://windows.microsoft.com/de-at/windows-10/upgrade-install-errors-windows-10

http://www.netzwelt.de/problemloesungen/153808-windows-10-loesungen-7- haeufigsten-probleme-fehler.html

http://www.chip.de/news/Windows-10-Systemanforderungen-Wie-Windows- 7_73061652.

html derstandard.at/2000036814706/Was-Windows-10-ab-30-Juli-kosten-wird

Author: Maria Prugger

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