Content Marketing – It’s the story, stupid.

3D Rendering: www.corporate-interaction.com

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Content Marketing wurde neben Mobile und Diversifizierung der Kanäle von namhaften Online Experten 2014 als eines der drei wichtigsten Elemente für eine erfolgreiche Online Marketing Strategie angesehen. Content wird zum Tsunami, so titelte eine Marketing Plattform.

Inhalte als zentrales Element

Wie bei allen Trends, Hypes und Moden, sollte man die Kirche im Dorf lassen. Das Internet ist eine riesige Content Maschine. Das WWW wurde entwickelt, um wissenschaftliche Inhalte schnell vielen Interessenten zugänglich zu machen. Inhalte sind seit jeher das zentrale Element einer jeden Kommunikation. Luhmann lässt grüßen.

Was für Inhalte?

Die entscheidende Frage für die allermeisten Unternehmen ist aber bis heute die Frage der Inhalte geblieben. Content Marketing bedeutet nämlich, von den liebgewonnen Traditionen der klassischen Werbung Abschied zu nehmen und sich wirklich um die Grundlagen der Werbebotschaften zu kümmern. Nicht mehr die Verkürzung auf einen Slogan, ein Bild oder einen Clip zählt, sondern die Geschichten hinter den Botschaften.

Herausforderung für die Marketing Abteilung

Das ist für den klassischen Werber und Marketeer in vielen Fällen eine wirkliche Herausforderung. Zwar befinden sich die Geschichten im Haus, aber meistens weit abseits der „Denk- und Entwurfsfabriken“ Marketing und PR. Plötzlich spielen Produktmanager, Entwickler, Erfinder, Firmeninhaber und Kunden eine entscheidende Rolle – denn sie können die Geschichten erzählen.

Geschichten müssen erzählt werden

Das Erzählen allein ist aber für sich alleine gesehen nur wenig wert, denn bei den Targets entscheidet das „Wie erzähle ich meine Geschichte“. Der Orient kennt daher den angesehenen Geschichtenerzähler, dem die Menschen andächtig lauschen und der nicht nur Geschichten erzählt, sondern die Grundlage für die Phantasien in den Köpfen der Zuhörer legt.

Plötzlich ist viel Zeit für die Botschaft da

Beim Content Marketing geht es um nichts anderes. Jeder Zuhörer oder Leser muss sich selbst in der Story wiederfinden können. Je intensiver desto besser. Das ist dann erfolgreiches Content Marketing. Nicht mehr die Botschaft in 500-900 Millisekunden zu vermitteln ist das Ziel, sondern das Involvieren der Zielpersonen. Hier geht es plötzlich um drei, fünf oder sieben Minuten Auseinandersetzung. Das zu erreichen ist die hohe Kunst des Content Marketings. Wenn Sie jetzt meinen, das geht gar nicht, dann zeige ich Ihnen gerne ein paar Beispiele, die genau das erreicht haben.

Die Interessenslage als Ausgangspunkt der Content Kampagne

Wir von media4more haben diesen Trend schon länger erkannt und schaffen deshalb Plattformen, auf denen sich Menschen mit ähnlichen Interessenslagen treffen. Darauf können wir zielgenau Geschichten zu Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen erzählen. Die Erzähler sind Profis, die mit fokussiertem Blick auf die Interessenslagen hin schreiben.

Marken gewinnen durch Content Marketing

Damit ist ein hohes Involvement der Targets zu erreichen. Das dient dann nicht nur mehr dem Produkt, sondern hat auch essentielle Auswirkungen auf die Marke. Content Marketing schafft eine neue Art von Transparenz, die klassische Werbung eigentlich vermeiden will. Aber genau darin liegen die Chancen und Ziele von gekonntem Content Marketing.

Dieser Artikel ist zuerst auf media4more.com erschienen.

 

Mehr zum Thema Online Marketing und Online Werbung:

Reklame oder warum es ohne Werbung nicht geht »

 

Quelle:

http://t3n.de/news/online-marketing-trends-2015-582951/

Author: Peter Rosenkranz

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3 Kommentare

  1. Ich teile die Meinung von Ryan Stewart von Webris.

    > Content marketing is about having a presence and providing value where your audience hangs out.

    Es geht darum mehrere Anknüpfungspunkte für den Kunden zu schaffen. Da kann diversifizierter Inhalt (auch „native content“) natürlich besser funktionieren als nur der Link zum Blog. Content Marketing und in weiterer Folge Inbound Marketing hat es ja schon immer gegeben, nur hatte es keinen Namen.
    Warum werden hier neue Plattformen geschaffen, wenn ich meine Kunden nur dort besuchen muss wo sie sich ohnehin schon treffen? Das klingt mehr nach einem PBN Ansatz.

    > An der Stelle aber ein Dankeschön für die Schaffung dieser Plattform 😉

    Inhalte sind meistens dann Wertvoll, wenn diese mit Leidenschaft erstellt werden – und das können eben nur Leute die mit dem Produkt zu tun haben. Kann man schon vor der Entscheidung über ein Anschaffung eine Beziehung aufbauen, ist der Kauf nur mehr eine Frage der Zeit.

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    • Hallo Herr Herzog!

      > Content marketing is about having a presence and providing value where your audience hangs out.

      Da bin ich mittlerweile anderer Meinung. Gut gemachtes Content Marketing ersetzt immer mehr ausgeklügeltes SEO. Den Google kann nicht anders als relevante Suchergebnisse liefern. Das kann letztlich nur relevanter Content sein. Also geht es nicht nur mehr um ein „Publikum das abhängt“ wie das Zitat vermittelt, sondern darum den richtgen Inhalt für die entsprechende Interessenlage zur Verfügung zu stellen.

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      • Hallo Herr Nasswetter!

        Da ist anscheinend etwas falsch rüber gekommen. Ich widerspreche Ihnen nicht, ich will nur ein paar Punkte unterstreichen.

        SEO/SEM ist für mich nur ein Teil des Content Marketing. An irgend einer Stelle muss der Inhalt an die entsprechende Zielgruppe herangetragen werden.

        Ryan ist ein lockerer Typ, deswegen auch der Jargon. Es geht nicht ums Abhängen an sich sondern um den Ort wo mein Publikum abhängt finden, um dort gezielt entsprechende Inhalte bereitzustellen.

        Es ist ja auch bekannt, dass einmalige Werbung nicht so wirklich effektiv ist. Ein einmaliger Radiospot, eine einmalig geschaltene Werbung wird keine Flut an Käufen auslösen.

        Verschieden aufbereitete Inhalte, wie eine Infografik auf Pinterest, ein Video auf Youtube, eine Bewertung auf Google Maps und vielleicht sogar ein Like eines Bekannten auf Facebook sind dann die letzten Auslöser. Da muss nicht immer ein Produkt beworben werden und das ist gemeint mit „provide value where your audience hangs out“.

        Danke für den Post und die Diskussion!

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