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Unternehmensnachfolge – und wie alle am Besten profitieren.

© Lasinger Unternehmensnachfolge
© Lasinger Unternehmensnachfolge

Interview mit Frau Mag. Judith Betina Lasinger, Lasinger Unternehmensnachfolge

Eine Betriebsübergabe ist ein sehr umfassender Prozess. Dieser sollte für alle Beteiligten wirklich zufriedenstellend erfolgen. Dazu bringe ich meine Expertise als Unternehmensberaterin ein und begleite je nach Bedarf und Übergabe so lange und umfassend wie notwendig.

Frau Mag. Lasinger, ich wende mich an Sie, da mir die Lasinger Unternehmensnachfolge empfohlen wurde. Bitte sagen Sie mir, warum ich mich mit meinem Anliegen, einen Betrieb übernehmen zu wollen, gerade an Sie wenden soll?

Ganz wichtig ist bei der Entscheidung, einen Betrieb übernehmen zu wollen, dass der gesamte Übernahmeprozess ein sehr wohlüberlegter ist. Daher sollte möglichst früh intensiv geklärt werden, ob und welcher Betrieb wirklich für Sie in Frage kommt. Dabei begleiten wir Sie umfassend und solange, wie es gut und notwendig ist.

Ich möchte mich beruflich verändern und spiele daher mit dem Gedanken einen bestehenden Betrieb zu übernehmen. Allerdings weiß ich darüber so gut wie gar nichts und stehe ganz am Anfang. Welche generellen Überlegungen sollte ich zunächst dabei anstellen?

Zunächst ist es wichtig, sich genau zu überlegen, welche Unternehmen denn überhaupt in Frage kämen? Soll es ein Handels- oder Produktionsbetrieb, ein Medien- oder Steuerberatungsunternehmen oder vielleicht ein spezieller Handwerksbetrieb sein.
Da man sowohl die Mitarbeiter, eine Produktion und vieles mehr übernimmt, ist es ganz wichtig, dass man sich vorstellen kann, mit dem zukünftigen Unternehmen gut arbeiten zu können.
Man sollte sich im Klaren darüber sein, wie groß das zukünftige Unternehmen sein kann und soll. Es muss der Finanzierungsrahmen abgesteckt werden. Darüberhinaus ist es unbedingt notwendig, sich selber gut zu kennen. Hat man noch nie ein Unternehmen besessen und war davor nur im Angestelltenverhältnis tätig, muss unbedingt die Frage gestellt werden, ob man sich überhaupt als Unternehmer eignet.
Wie groß sollte das zukünftige Unternehmen überhaupt sein und über welche finanziellen Mitteln muss man verfügen.

Wie finden Sie für mich das geeignete Unternehmen, welche Informationen brauchen Sie dafür von mir?

Über eine Potentialanalyse, über Stärken-Schwächen-Profile und verschiedenste Arten von Fragetechniken werden die Themen der Eignung getestet. In der Erstphase, der Analysephase wird zudem festgestellt, welches Unternehmen in Frage käme.
Im zweiten Schritt wird ein Marketingplan erstellt und potentielle Unternehmen werden angesprochen.

Beraten Sie mich und den Eigentümer gleichzeitig?

Prinzipiell beraten wir sowohl Eigentümer als auch Nachfolger. Allerdings wird in der begleitenden Übernahmephase nur entweder der Eigentümer oder der Nachfolger von uns begleitet. Das heißt, wenn Sie sich an mich mit der Bitte wenden, Sie zu beraten um für Sie ein geeignetes Unternehmen zu finden, dann bin ich in den kommenden Prozessen für Sie aber nicht für das Unternehmen, dass Sie übernehmen wollen, zuständig.
Wir suche in unserem großen Netzwerk und bei anderen Quellen nach Unternehmen, die sich für ihre Anforderungen eignen.

Bitte sagen Sie mir nochmals genau, welches Wissen und welche Voraussetzungen ich für eine Betriebsübernahme mitbringen sollte?

Zunächst ist wichtig, ob Sie ein Unternehmertyp sind und ein gewisses Verkaufstalent mitbringen. Geklärt werden muss die Frage, ob man für die mögliche Übernahme eine Gewerbeberechtigung braucht, also die gesetzlichen Rahmenbedingungen erfüllt werden. Wenn nicht, schaut man sich an, ob diese über einen Mitarbeiter oder Partner abgedeckt werden können. So muss ich die Steuerberaterprüfung vorweisen, wenn ich eine Steuerberatungskanzlei übernehme möchte, sofern diese nicht eine im Unternehmen befindliche Person oder ein Partner vorweisen kann.
Die Standortfrage ist selbstverständlich noch zu klären. Können und wollen Sie sich, wenn es erforderlich wäre, in einem anderen Bundesland ansiedeln, beziehungsweise welche Entfernung zwischen privatem Wohnort und Firmensitz wären für Sie noch tragbar. Und natürlich muss man die Finanzierung gut regeln.

Worauf muss ich bei der Finanzierung achten? Kann ich mir so eine Übernahme überhaupt leisten?

Es gibt beispielsweise kleine Handelsunternehmen, die zwischen 40.000 bis 100.000 kosten.  Als Richtlinie kann gesagt werden, dass man über etwa ein Drittel des Kaufpreises an Eigenmittel verfügen sollte. Also möchte man einen Betrieb übernehmen, der 90.000 Euro wert ist, sollte man über etwa 30.000 Euro an Eigenmittel verfügen können. Da der Rest über einen Kredit finanziert werden muss, ist es wichtig, einen guten Businessplan der Bank vorlegen zu können.
Je nach Geschäftsvermögen kann diese Richtlinie nach unten korrigiert werden und es bedarf dann an weniger Eigenmittel.
Ich arbeite in einem entsprechenden Netzwerk mit Steuerberatern, Rechtsanwälten und Finanzierungs- sowie Förderinstituten zusammen.
Es muss auch klar sein, dass man einen gewissen Atem braucht. Rechnen Sie mit etwa 3 bis 7 Jahren, je nach Unternehmen, bis sich das eingesetzte Kapital amortisiert.

Gibt es Förderungen, die mir helfen, einen Betrieb, den ich übernehmen möchte, zu finanzieren?

Es gibt die Möglichkeit, Zuschüssen und Förderungen z. B. über Innovationen sowie geförderte Kredite und Garantieübernahmen zu beantragen. Diese sind im Detail zu prüfen.

Wie lange dauert so ein Beratungsprozess bei Ihnen?

Unsere Beratung beginnt bei 10 – 20 Stunden, je nachdem welcher Bedarf vorhanden ist. Es ist auch neben der Analysephase bis zu einem Jahr der Begleitung bei der Übernahme möglich. Darüber hinaus ist es manchmal ratsam und hilfreich, die ersten Jahre weiter zu begleiten.

Was passiert, wenn ich während des Übernahmeprozesses drauf komme, dass ich mir das doch nicht zutraue bzw. erkenne, dass es doch nicht das Richtige für mich ist?

Dann hat man sich sehr viel Energie, Lebenszeit und Geld gespart!
Das ist ein wichtiger Punkt. Ich begleite meist den Gesamtprozess. Dabei ergibt sich mitunter auch ganz etwas Neues. Es kann sich herauskristallisieren, dass es besser wäre, ein Unternehmen selber zu gründen. Es kann vorkommen, dass man während des Prozesses draufkommt, statt eines Handwerkbetriebes einen Handelsbetrieb übernehmen zu wollen. Oder man lässt es ganz, weil man merkt, dass Unternehmersein doch anders ist als man sich das vorstellte. Dann fallen zwar Kosten an, die diesem Prozess vorangegangen sind, aber das ist ein Bruchteil an Geld und Nerven, die es kosten würde, wenn man zu spät darauf gekommen wäre.

Author: Advertorial

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