Gründungsblog 15: Was alles schön am Selbständigsein ist.

© www.corporate-interaction.com

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Die Ankündigung in den Medien, der wunderbare, heiße aber eben so richtige Sommer solle morgen vorbei sein, ließ mich aufhorchen. Obwohl ich mich auf den Herbst freue, nicht nur weil dann die Natur bunter wird und mir das Herbstlicht besonders gut gefällt. Nein, vorwiegend deshalb, weil viel interessante Projekte darauf warten, umgesetzt zu werden. Also, was ist nun so schön? Dass ich heute spontan beschließen konnte, mein Büro ins Schönbrunnerbad zu verlegen. Und so sitze ich da und schreibe unter anderem diese Zeilen, zwischen einem kurzem Sonnenbad und einer wunderbaren Schwimmerei.

 

Warum das geht, wenn man selbständig ist?

Weil ich hier genauso mit dem Laptop sitzen kann, wie zuhause. Weil ich auch hier genauso telefonieren kann und im Internet surfen, wie auf meinem Bürosessel. Ideen entwickeln und kreativ arbeiten gelingt mir sogar besser, wenn ich zwischendurch in die Ferne blicken kann und manchmal auch beim Beobachten von Menschen und Betrachten von gesichteten Dinge.

Selbstbestimmtheit ist das, was das Unternehmertum ausmacht.

Ich genieße es sehr, arbeiten zu können, wann ich will. Das kann früh morgens, am Wochenende, im Urlaub sein. Mal ein langer Tag dann wieder 1 Tag vieles andere, das zu erledigen bleibt. Ich will damit sagen, dass ich es als Angestellte erlebte, dass man einfach nicht so flexibel sein darf. Meist meinen die Arbeitgeber, dass ein guter Angestellter nur dann einer ist, wenn er die vertraglich vereinbarten Stunden anwesend ist bzw. nachweisbar sind. Der Qualität steht die erzwungene Quantität oft im Weg. Und das Motto Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser wird dabei hochgehalten. Aber das Verhältnis Arbeitnehmer, Arbeitgeber kann viel mehr. Wenn die Mitarbeiter Freude an der Arbeit haben, sich mit dem Unternehmen identifizieren können und ausreichend gut behandelt werden, dann ist eine Win-Win-Situation meist erreicht. Das wird auch im Artikel MitarbeiterInnen: die Richtigen finden und die vorhandenen Potenziale nutzen, thematisiert.

Ohne Fleiß, kein Preis, ohne Risiko kein Gewinn

Natürlich muss man oft über Gebühr viel tun und ist in einem gewissen und manchmal nur scheinbar unsicheren Terrain. Das findet auch Cornelia Daniel, eine Unternehmerin, deren Unternehmensportrait wir letztes Jahr online stellten. Aber man kann seine eigenen Ideen in die Welt bringen. Und damit auch etwas tun, wovon man sehr überzeugt ist.

 

Wir machen allen Mut, die sich selbständig machen wollen!

Sich selbständig machen muss natürlich gut überlegt und am besten ein Businessplan erstellt werden. Zudem ist es sehr gut im Vorfeld mit Branchenkennern, anderen Gründern und Gründerinnen, Experten, Freunden und Bekannten über das Vorhaben zu reden und sich auszutauschen. Sie können auch die Unternehmensportraits auf UWEB sichten und sich durch die Erzählungen und Geschichten Tipps zur Unternehmensgründung holen. Abgesehen davon haben wir auch einen Gründungsblog, der eine Unternehmensgründung beschreibt und viele Tipps enthält.

 

Weitere Gründungsblogs:

Gründungsblog Teil 14: … WKO-Beitrag zahlen und gleich als EPU profitieren!

Gründungsblog 13: … der fulminante Unternehmensstart

Gründungsblog Teil 12: Gewerbeanmeldung und was sonst noch zu tun ist.

Gründungsblog Teil 11: Netzwerken – viele Kontaktdaten gesammelt – und was nun?

Gründungsblog Teil 10: … Netzwerken und Social Media

Gründungsblog Teil 9: … eh klar, Netzwerken und wie genau?

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Author: Maria Nasswetter

Maria Nasswetter ist Soziologin und auf soziale Interaktion, Communities, Bildkommunikation und -strategien spezialisiert. Communities und soziale Interaktion sind Schwerpunktthemen, mit denen sie sich theoretisch und praktisch beschäftigt. Daher ist auch das Unternehmerweb, verstanden als Synergie zwischen On- und Offlineaktivität, ein Ort an dem sie ihre Expertisen einbringt. www.corporate-interaction.com

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