Marketing: Die Spielregeln auf sozialen Plattformen

© www.neukurs.com Vera Steinhaeuser

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Soziale Netzwerke haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung zugenommen. Auch Marken haben soziale Plattformen für sich entdeckt, was in vielen Fällen berechtigt ist, in manchen anderen weniger. Sollte es für Ihre Marke relevant sein, auf sozialen Plattformen vertreten zu sein, möchte ich Ihnen die wichtigsten Regeln mitgeben:
1.    Der Launch ist nicht mal die halbe Miete. Wenn Sie den ersten Schritt auf Facebook, Instagram, tun, dann folgt danach die tatsächliche Arbeit. Sie müssen in weiterer Folge aktiv bleiben, beobachten, Ihr Verhalten anpassen und gegebenenfalls Optimierungen durchführen. Nur so kann sich Ihr Auftritt zu dem entwickeln, was Ihre Zielgruppe von Ihnen erwartet. Nämlich, dass Sie jederzeit und von überall aktuelle und relevante Botschaften zu Ihrer Marke abrufen können.

 

2.    Die Geister die ich rief. Natürlich ist es eines der Ziele auf sozialen Plattformen, möglichst viele Fans, Follower und Freunde zu generieren. Jedoch Achtung! Je größer die Fangemeinde, desto intensiver muss sie gepflegt werden. Das bedeutet, Ihr Aufwand nimmt zu. Sie sollten dies immer im Hinterkopf behalten um böse Überraschungen zu vermeiden. Eine beachtliche Fangemeinde auf Facebook hat BlueTomato. Dieser Spezialist für Snowboard- und Surfbekleidung aus dem österreichischen Schladming hat mittlerweile über mehrere hunderttausend Fans und schafft es, diese sehr professionell zu betreuen. Es lohnt sich, diesen Facebookauftritt genauer unter die Lupe zu nehmen.

 

3.    Zählen Sie nicht die Personen, die Sie erreichen, sondern erreichen Sie die Personen, die zählen. Für Ihren Auftritt in Sozialen Netzen sollten sie genau diese Regel beachten. Es bringt Ihnen langfristig gesehen nichts, wenn sie tausende Fans und Freunde haben, die sich eigentlich nicht für Ihre Marke interessieren. Einige wenige echte Markenbotschafter bringen Ihnen da viel mehr. Ein Tipp von mir: Gewinnspiele führen sehr oft dazu, dass Sie Uninteressierte um sich scharen. Seien Sie daher vorsichtig mit Gewinnspielen.

 

4.    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. In diesem Fall soll das bedeuten, dass Zuhören das absolut wichtigste in Sozialen Netzen ist. Sie können wahnsinnig viel über Ihre Zielgruppe und ihre Bedürfnisse erfahren. Nehmen Sie sich die Zeit, die Einträge Ihrer Zielgruppe oder auch die Ihrer Mitbewerber zu studieren und daraus zu lernen.

 

5.    Erwarten Sie sich nicht zu viel. Denken Sie daran, dass Ihre Kunden auch noch andere Dinge zu erledigen haben. Machen Sie nicht den Fehler, zu viel von Ihrer Zielgruppe zu erwarten. Inszenierte Maßnahmen mit aktiver Teilnahme der User floppen meist. Versuchen Sie eher, User Initiativen, die bereits existieren zu unterstützen. Ein gutes Beispiel sind hier Foren für junge Mütter. Die gibt es sowieso und die sind auch wahnsinnig beliebt. Einige Marken, wie z.B. Pampers haben das begriffen und stehen als unterstützende Marke hinter den Mamis.

 

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Author: Medienpartner

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