Katharina Winkler und Markus Cerny, Rechtsanwälte: … was Eigenes schaffen

© Bild: Tino Ranftl

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Pitzal/Cerny/Partner Rechtsanwälte OG
Paulanergasse 9, 1040 Wien
Tel.Nr: 01 5873111
E-Mail: office@zurecht-pcp.at
Internet: http://www.zurecht-pcp.at/

 

 

 

Warum wurden Sie Unternehmerin und Unternehmer?

Mag. Katharina Winkler: In meiner Familie sind alle ich sage mal „unternehmerisch veranlagt“. Ich denke, bei mir war es deshalb –  neben der allgemeinen Neugier –  auch einfach in die Wiege gelegt. Ich habe es zu Hause mitbekommen und meine Aufmerksamkeit für den Anwaltsberuf und das Unternehmertum wurde nicht plötzlich geweckt, sondern war einfach immer schon da.

Mag. Markus Cerny: Rechtsanwalt zu sein ist ein spannender Beruf, Unternehmer zu sein ist eine spannende Berufung. Man muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen, und für bestimmte Arbeits- und Sichtweisen offen sein. Bei mir war es so, dass ich schon früh, als ich noch Assistent in Rechtsabteilungen war, gemerkt habe: ich will etwas Eigenes schaffen.
Ich hatte eine Zeitlang alleine eine Kanzlei, das war eine spannende Erfahrung für mich. Als ich dann die Verschmelzung mit der Kanzlei Pitzal & Partner eingegangen bin, merkte ich: da sind genauso denkende Rechtsanwälte wie ich. Wir können gemeinsam etwas schaffen und gemeinsam ist man ja bekanntlich weniger allein.

 

Beschreiben Sie bitte das Geschäftsmodell Ihres Unternehmens?

Pitzal/Cerny/Partner Rechtsanwälte OG ist eine Rechtsanwaltskanzlei mit Schwerpunkten auf Unternehmensrecht, Vertragsgestaltung, Verwaltungsrecht, Insolvenzen, Immobilien und die Vertretung vor Gericht. Mit unserer langjährigen Erfahrung möchten wir unseren Mandanten zu ihrem Recht verhelfen. Wir sind darauf bedacht, vom ersten Moment an unsere Mandanten so zu beraten, dass sie rechtlich auf der sicheren Seite sind. Wichtig ist uns eine nachhaltige Beratung, sprich nicht jedes Mandat muss auf einen Prozess hinauslaufen, sondern wir beraten auch, ob es sich überhaupt auszahlt zu klagen. Wir möchten Mandanten ein Rechtsverständnis beibringen, wo Fallen oder Gefahren bei Verträgen lauern und was man beachten muss.

 

Beschreiben Sie bitte die Eckdaten Ihres Unternehmens (Anzahl MitarbeiterInnen, Standorte, Jahr der Unternehmensgründung, Rechtsform etc.)

Pitzal/Cerny/Partner Rechtsanwälte OG, Standort: 1040 Wien, Sprechstelle in Hagenbrunn bei Kooperationspartner, Familienunternehmen mit 4 Rechtsanwälten und 3 Mitarbeiterinnen: 1953 gegründet von Dr. Christa Heller gemeinsam mit ihrem Mann Dr. Otto Heller.

 

Seit wann betreiben Sie dieses Geschäft?

Mag. Katharina Winkler: Kanzleigründung war 1953 durch meine Großeltern. 1972 Eintritt von meiner Mutter Dr. Hannelore Pitzal gemeinsam mit ihrem Ehemann und meinem Vater Dr. Wolfgang Pitzal. Ich verstärke seit 2007 die Anwaltskanzlei als Gesellschafterin. Den Satz „Meine Tochter ist Anwältin“ hört man bei uns also schon in dritter Generation. Mit Mag. Markus Cerny habe ich mir Anfang 2015  einen Top-Anwalt als Verstärkung dazu geholt.

 

Wer sind Ihre MitbewerberInnen? Was machen Sie anders als Ihre MitbewerberInnen?

Mag. Markus Cerny: Natürlich alle anderen Rechtsanwaltskanzleien, die in den Bereichen Unternehmensrecht, Vertragsrecht oder Immobilienrecht vertreten sind. Aber es gibt Unterschiede zwischen den Kanzleien. Bei Pitzal/Cerny/Partner ist es uns wichtig, dass wir unsere Mandanten dabei beraten und ihre Entscheidung unterstützen, ob es sich bei gegebenem Sachverhalt tatsächlich (finanziell) auszahlt, zu klagen. Wir versuchen also, soweit es geht, Streit zu vermeiden. Als Anwalt muss man nicht streitsüchtig sein, aber ich denke, wenn es hart auf hart kommt, dann sollte man richtig für den Mandanten einstehen und seine „Kämpfe kämpfen“. Vielleicht streiten Anwälte also wirklich gerne?

Mag. Katharina Winkler: Wir streiten aber nicht nur, wir lachen auch gerne. Vielleicht unterscheidet uns gerade das von anderen?

 

Wie schätzen Sie allgemein die Lage Ihrer Branche ein?

Mag. Katharina Winkler: Wir merken, dass es viele junge Anwälte gibt, die sich mit einer eigenen Kanzlei selbständig machen wollen. Das finden wir positiv. Allerdings sind darunter einige, die gleich ein riesiges Büro im 1. Bezirk nehmen, ohne bereits ausreichend viele Mandanten zu haben. Da muss man vorsichtig sein, denn fällt ein großer Auftrag aus, wird es schnell eng.

Mag. Markus Cerny: Ich glaube, dass Anwälte jetzt mehr aus ihrer Kanzlei raus kommen und offener in der Akquise sind. Was vor einigen Jahren noch relativ verpönt war, nämlich das Netzwerken, wird jetzt intensiviert. Jetzt heißt es nicht mehr: Anwälte nur unter sich.

 

Betreiben Sie noch andere Unternehmen?

Nein. Wir sind „nur“ Rechtsanwälte.

 

Würden Sie (nochmals) gründen, was würden Sie anders machen?

Mag. Markus Cerny: gleich eine Partnerschaft mit Pitzal & Partner eingehen! (Lacht) Aber ich denke, generell ist es wichtig, seinen eigenen Weg zu gehen und auch aus Fehlern, die man gemacht hat, zu lernen und die Erfahrungen, die gesammelt wurden, zu schätzen.

Mag. Katharina Winkler: Mir einen guten Partner  zur Seite nehmen, der mich anfangs auch in nicht rechtsanwaltlichen Belangen unterstützt, also mir hilft bei Positionierung und Marketing.

 

Nutzen Sie die neuen Medien (Facebook, Twitter, Xing, Instagram etc.)? Wenn ja, wie genau?

Mag. Katharina Winkler: Wir nutzen fleißig Facebook und sind auf Xing und als Gastautoren auf einem Blog vertreten. Ich denke Facebook ist sehr interessant, weil man da auch lustiger sein kann und nicht alles ernst sein muss.  Man kann mit Bildern, Zitaten und (un)-nützem Wissen viel mehr Menschen erreichen. Und auf Facebook ist ja jede Generation vertreten, das hat einen großen Vorteil.

 

Welche Rollen spielen Nachhaltigkeit und erneuerbare Energie in ihrem Businessmodell?

Mag. Katharina Winkler: Wir haben in unserem Businessmodell zwar nicht dezidiert darauf geachtet, aber erneuerbare Energien sowie Nachhaltigkeit sind uns sehr wichtig. Ich finde im Bereich der nachhaltigen Unternehmensführung sollte sich generell mehr tun.

 

Gibt es noch etwas, das Sie über sich und Ihr Unternehmen berichten möchten?

Mag. Markus Cerny: Wir sind in einem Empfehlungsnetzwerk mit anderen Unternehmern, welches sich 1x pro Woche zum Businessbreakfest trifft. Dadurch haben wir für unsere Mandanten ein breites Netzwerk zur Verfügung, dass ihnen auch bei nicht rechtlichen Belangen hilft. Ich empfehle gerne andere Unternehmer weiter, denn diesen Mehrwert den Mandaten zu bringen trägt zu einem guten Verhältnis bei.

 

Welches Mobilitätskonzept haben Sie und Ihre MitarbeiterInnen?

Mag. Markus Cerny: Unser Standort im 4. Bezirk ist sehr gut öffentlich erreichbar. Das nutzen viele unserer Mandanten und unsere Mitarbeiterinnen.

Mag. Katharina Winkler: Als Mutter von 2 Kleinkindern ist es zugegebenermaßen manchmal praktischer mit dem Auto zu fahren. Ich finde die Öffis in Wien sehr gut.

 

Beschreiben Sie sich als Person bitte mit sieben Eigenschaftswörtern:

Mag. Markus Cerny

Geradlinig
Treu
Fokussiert
Aufgeschlossen
Verhandlungsstark
Sportlich
Ausgeglichen

Mag. Katharina Winkler

Offen
Fair
Konsequent
Loyal
Zielstrebig
Zuverlässig
Besonnen

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Author: Maria Nasswetter

Maria Nasswetter ist Soziologin und auf soziale Interaktion, Communities, Bildkommunikation und -strategien spezialisiert. Communities und soziale Interaktion sind Schwerpunktthemen, mit denen sie sich theoretisch und praktisch beschäftigt. Daher ist auch das Unternehmerweb, verstanden als Synergie zwischen On- und Offlineaktivität, ein Ort an dem sie ihre Expertisen einbringt. www.corporate-interaction.com

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