Gründungsblog Teil 17: … vieles ist schön, vieles anstrengend und vieles neu – das 1. Unternehmensjahr

© 3D-Rendering: www.corporate-interaction.com

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Im Gründungsblog 13 schreibe ich über meine First-Day-Business-Party, die ich am ersten Tag meiner Gründung mit lieben Freunden und Bekannten feierte. Spätabends saßen eine kleine Unternehmerrunde im Kreis und plauderte angeregt. Einige gaben mir Tipps, andere erzählten, wie es ihnen als Unternehmer so ergehe und wie lange sie schon dabei wären. Ich berichtete von einer Unternehmerin, die auf UWEB ein Portrait geschalten hatte. Darin meint Sie, dass man weniger Risiko als Unternehmerin eingehe. Denn man kann als Angestellte jederzeit gekündigt werden und dann hat man sozusagen seinen einzigen Kunden mit einem Schlag verloren.

Das erste Businessjahr…

Dieses ist vergangen und ich lud, wie vorgehabt, am Abend des Jahrestages zu einer kleinen Feier. Dazu kamen wieder Freunde und Bekannte. Ich veranstaltete einen Impulsjodelworkshop, eines der Produkte, die ich in diesem Jahr entwickelte. Einleitend erzählte ich über die Projekte, die ich bereits erfolgreich abwickelte. Nun, zugegebenermaßen hätten es mehr sein können, aber alle versicherten mir, dass es seine Zeit brauche.

… du transformierst dich gerade.

Das sagte eine Freundin zu mir, als ich berichtete, wie es mir als frischgebackene Unternehmerin so ergeht. Ja, das war treffend, denn nach über 20 Jahren Angestelltendasein ist das eine ziemliche Umstellung. Das kann man gar nicht im Vorhinein so genau wissen, was die unternehmerische Selbständigkeit so alles mit sich bringt. Tatsache ist, dass es sich sehr lebendig anfühlt und sehr selbstbestimmt ist. Da fühlt man ganz stark, dass es beides nicht geben kann – und man nur eines haben kann: Freiheit oder Sicherheit. Es bleibt einem nichts anderes übrig, als mit dieser Tatsache klar zu kommen. Mit der Tatsache und dem Vertrauen darauf, dass die Kunden und die Projekte nicht ausbleiben.

Tipps, wie man besser mit möglichen Existenzängsten umgehen lernt.

Immer schauen, dass man ein Backup hat. Also viele Kunden und Geschäftsfelder, die man bedienen kann, so eine Unternehmerin, sollte man am Besten haben. Eine Andere rät, wenn man eine Blockade hat, dann nicht krampfhaft versuchen, trotzdem zu funktionieren. Sondern mal ausleben und darauf vertrauen, dass es die nächsten Tage wieder ganz anders sein kann und man den Biss wieder hat. Positiv denken und an sich und sein Unternehmen glauben, das sagte ein Unternehmer, der jetzt 3 Jahre im Business ist. „Es gehe sich irgendwie immer aus“, so einer, der schon über 30 Jahre selbständig tätig ist.

Mit vielen Ideen und Plänen ins zweite Unternehmensjahr

Ich wachte heute morgen mit einem sehr angenehmen Gefühl auf. Die Party war sehr anregend, ich bekam viel Feedback und Informationen, die ich gut für weitere Ideen verwenden kann. Die Gäste fühlten sich wohl und der Abend verlief reibungslos. Was will man mehr? Nur mehr gespannt darauf warten, wie die nächste Party sein wird und was die Gastgeberin dann zu berichten weiß.

 

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Author: Maria Nasswetter

Maria Nasswetter ist Soziologin und auf soziale Interaktion, Communities, Bildkommunikation und -strategien spezialisiert. Communities und soziale Interaktion sind Schwerpunktthemen, mit denen sie sich theoretisch und praktisch beschäftigt. Daher ist auch das Unternehmerweb, verstanden als Synergie zwischen On- und Offlineaktivität, ein Ort an dem sie ihre Expertisen einbringt. www.corporate-interaction.com

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