Dress for Success! – Die perfekte Garderobe für jeden Dresscode

Casual, Black Tie, Come as you are – mit dem richtigen Outfit knacken Sie jeden noch so skurrilen Dresscode.

 

© Visual: www.corporate-interaction.com

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Modische Selbstsicherheit macht einen Mann nicht nur sexy, sondern ist im täglichen Business wahrlich unverzichtbar. Deswegen gilt es, die Grundregeln der angemessen Garderobe zu beherrschen und zu überblicken, welcher Kleidungswunsch sich hinter solch geheimnisvollen Begriffen wie Black Tie oder Smart Casual diverser Veranstaltungseinladungen verbirgt. Um nicht den bunten Hund zwischen lauter Smokings zu markieren, übersetze ich Ihnen im Folgenden die gängigsten Dresscodes. Doch keine Angst – Sie werden sehen, alle sind recht schnell erlernt und leicht umsetzbar.

Business formal

Setzen Sie auf klassische Eleganz. Dieser Dresscode gilt meist bei formellen Anlässen und in konservativen Branchen – wie zum Beispiel im Bankwesen oder beim täglichen Business in hohen Führungsebenen. Erwartet wird ein dreiteiliger dunkler Anzug (mit Weste) und Hemd, Krawatte sowie glatten Lederschuhen. Daneben sind schlichte Manschettenknöpfe oder ein zurückhaltendes Einstecktuch gern gesehene Accessoires. Der Anzug sollte sich in dunklen Farben zeigen und darf, je nach Belieben, auch Nadelstreif haben.

Bloß nicht! Rollkragenpullover und helle Anzüge.

Semi-formal

Meist zu Hochzeiten, gelockerten Business-Tagen oder Geschäftsreisen. Der Dresscode klingt legerer, als er ist, denn der erwartete Grad an Eleganz ist bei weitem nicht zu unterschätzen. Als Tagesoutfit wählt Mann einen dunklen Anzug, Hemd und Krawatte. Ab 18 Uhr darf er sogar im Smoking glänzen.

Bloß nicht! Der ultralegere Feierabendlook mit aufgekrempelten Ärmeln, gelockerter Krawatte und über die Schulter geworfenem Jackett.

Casual

Hier ist Vorsicht geboten – Freizeit-Look, ja, aber nur in angemessenem Ausmaß! Beim Brunch mit Kollegen oder während des Sightseeings mit dem Chef sind Jeans, Shorts und offene Schuhe tabu. Besser passen Polohemden, farbige Oberhemden und feine Strickpullover kombiniert mit Baumwoll-, Leinen oder Cordhosen und passendem Sakko.

Bloß nicht! Sportswear wird, wie der Name schon sagt, nur zur schweißtreibenden Bewegung getragen und ist in gewissen Kreisen nicht einmal zur Grillparty erlaubt. Deswegen: Sparen Sie sich Ihre Shorts lieber für den nächsten Badeurlaub auf.

Come as you are

Ein Dresscode, der tatsächlich genau das meint, wonach er klingt. Erscheinen Sie genau so, wie sie es (nach Büroschluss) sind, der Anzug bleibt an, dafür wird die Krawatte gelockert, sich extra umzuziehen ist nicht nötig. Wer aber direkt von Zuhause zum Event kommt, sollte nicht den Fehler begehen und in Jeans auftauchen. Erwartet wird ein korrekter Business-Look, Hemd und Flanell-Hose sind die Must-Haves.

Bloß nicht! Freizeitkleidung à la „Lässig-in-Turnschuhen-und-Bermuda-Shorts“

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Black Tie

Hier ist ein perfekt sitzender Smoking das Kleidungsstück Ihrer Wahl. Ursprünglich wurde er zu jeder Art von Abendveranstaltung getragen. Heutzutage trägt man ihn in der Oper, zu einer Theaterpremiere oder – ganz feierlich – zur Hochzeit. Er ist schwarz und wird mit ebenso schwarzer Fliege und wahlweise mit einer Weste oder dem sogenannten „Kummerbund“ kombiniert. Der Hosenbund bleibt unsichtbar und bei den Schuhen sind dunkle Halbschuhe mit dünner Ledersohle angebracht.

Bloß nicht! Zum zweireihigen Smoking wird kein Kummerbund getragen – dieses Modell bleibt nämlich geschlossen.

PS: Neben dem perfekten Outfit sollte, gerade bei Business-Veranstaltungen oder bei einem Dinner mit der Chefetage viel Wert auf die richtige Etiquette gelegt werden. Da kann der Maßanzug noch so ideal gewählt sein, fehlen gute Umgangsformen und ordentliche Tischmanieren, machen mögliche, zukünftige Kunden schnell wieder einen Rückzieher in Sachen Geschäftsabschluss.

Mein Tipp Bei einer Einladung unter mehreren Personen gilt bei der Begrüßung immer Ladies First – allen voran die Gastgeberin. Danach werden Gastgeber, Ehrengäste und erst im Anschluss die übrigen Gäste begrüßt.

Noch was zur Location Wählen Sie ein ansprechendes Restaurant, welches dem Anlass und der Position Ihrer Geschäftspartner beziehungsweise Kunden entspricht. Nach der Begrüßung vor dem Restaurant, öffnen Sie Ihren Gästen die Tür, gehen dann aber im Lokal voran und ersparen Ihren Gästen so unangenehmes und orientierungsloses Umhergefrage.

 

 

 

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Author: Martin Ehmele

Mein Name ist Martin Ehmele, aufgewachsen in Ravensburg, Süddeutschland und mittlerweile glücklicher Wahlwiener. Neben meinem Studium der Soziologie war ich als Redakteur für die unterschiedlichsten Magazine und Online-Medien der deutschsprachigen Modeszene tätig.

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